{"id":9314,"date":"2017-08-24T18:56:07","date_gmt":"2017-08-24T16:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/wp-test.zum.de\/blog\/erinnerung-ist-notwendig-der-zukunft-wegen-interview-mit-frau-dienst-demuth.html"},"modified":"2022-01-14T15:03:18","modified_gmt":"2022-01-14T14:03:18","slug":"erinnerung-ist-notwendig-der-zukunft-wegen-interview-mit-frau-dienst-demuth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zum-portal.idea-sketch.com\/portal\/erinnerung-ist-notwendig-der-zukunft-wegen-interview-mit-frau-dienst-demuth\/","title":{"rendered":"Erinnerung ist notwendig, der Zukunft wegen: Interview mit Frau Dienst-Demuth"},"content":{"rendered":"<p>Frau Rosita Dienst-Demuth ist Geschichtslehrerin an der Lessing Realschule in Freiburg. Mit bemerkenswertem Engagement hat sie die Geschichte ihrer eigenen Schule, an der w\u00e4hrend der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten die Zwangsschule f\u00fcr j\u00fcdische Kinder untergebracht war, aufgearbeitet und den Kontakt mit \u00dcberlebenden hergestellt. Das Interview hat sie unter das Motto gestellt &#8222;Erinnerung ist notwendig, der Zukunft wegen&#8220;. Es geht prim\u00e4r darum zu verhindern, dass sich der Terror gegen Minderheiten wiederholt.<\/p>\n<h2>&#8222;Erinnerung ist notwendig, der Zukunft wegen&#8220;<\/h2>\n<p>\nInterview von Karl-Friedrich Fischbach mit Frau Rosita Dienst-Demuth, Leiterin der Geschichtswerkstatt an der Lessing-Realschule in Freiburg<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frau Dienst-Demuth, Sie unterrichten Geschichte an der Lessing Realschule in Freiburg. M\u00f6chten Sie etwas zu Ihrem Werdegang sagen?<\/strong><\/p>\n<p>Als Nachkriegskind bin ich gepr\u00e4gt von der Verdr\u00e4ngung und Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus durch meine Eltern.<\/p>\n<p>Mit 16 Jahren jedoch hatte ich als Austauschsch\u00fclerin den ersten intensiveren Kontakt zu einer Auschwitz\u00fcberlebenden in San Diego\/CA, USA. Sie erz\u00e4hlte mir an einem Abend mehr als sie je ihren eigenen Kindern erz\u00e4hlen konnte! Zwei Jahre sp\u00e4ter nahm ich die M\u00f6glichkeit wahr, in der Gedenkst\u00e4tte Auschwitz Lagererhaltungsarbeiten zu machen. Das war ein Sommercamp von Aktion S\u00fchnezeichen Friedensdienste f\u00fcr Jugendliche.<\/p>\n<p>Danach war mir klar, dass ich an der PH als erstes Hauptfach Geschichte f\u00fcr das Lehramt studieren wollte. Ich wollte aus der Geschichte lernen!<\/p>\n<p>1980 schloss ich das Referendariat in Freiburg ab. Mein Mentor Manfred Hanloser hatte mich in einen interessanten Diskussionszirkel eingef\u00fchrt. Ich lernte den Freiburger Widerstandsk\u00e4mpfer Heinz Bollinger kennen. Er war Verbindungsmann der Freiburger UNI zur Wei\u00dfen Rose. Heinz Bollinger war mein erster Zeitzeuge an meiner ersten Realschule in M\u00fchlheim an der Donau. Ich war sehr aufgeregt. Ich lernte von ihm, dass er nach dem Krieg 20 Jahre lang nicht \u00fcber seine Widerstandst\u00e4tigkeit reden konnte. Er empfand gr\u00f6\u00dfte Scham \u00fcber die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den Nazis ausging,<\/p>\n<p>Das war in den 80er Jahren. Ich zog mit meinem Mann nach England, wo ich eine j\u00fcdische atheistische Nachbarin hatte.<\/p>\n<p>Mit zwei Kindern und mehreren Umz\u00fcgen war ich erst in den 90er Jahren wieder im Schuldienst \u2013 und zwar an der Lessing-Realschule Freiburg.<\/p>\n<p>\n<strong>In der von Ihnen gegr\u00fcndeten <a href=\"http:\/\/www.geschichtswerkstatt-fr.de\/de\/schicksale\/\">Geschichtswerkstatt der Lessing Realschule<\/a> arbeiten Sie mit ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die Geschichte der eigenen Schule auf. Was gibt es da Besonderes?<\/strong><\/p>\n<p>Wie eine F\u00fcgung begegnete mir eine KZ-Theresienstadt-\u00dcberlebende in der Gedenkst\u00e4tte Blaues Haus, Breisach \u2013 dem ehemaligen j\u00fcdischen Gemeindehaus in Breisach. Else Geismar-Pripis aus Jerusalem erz\u00e4hlte, dass sie nicht in Emmendingen zur Schule gehen durfte, sondern die j\u00fcdische Abteilung an der Lessingschule in Freiburg besuchen musste.<\/p>\n<p>Diese Zwangsschule war an der Lessingschule \u00fcber 60 Jahre vergessen. Ich hatte die Ehre, mit heutigen Sch\u00fclerInnen \u00dcberlebende der Zwangsschule in aller Welt zu suchen und zu finden und seit 2001 Kontakte zu pflegen. Viele \u00dcberlebende sind inzwischen gestorben und in sechs F\u00e4llen pflegen wir Kontakt zu deren Kindern und sogar Enkeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf die Entdeckung dieses Kapitels der Schulgeschichte reagiert? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede oder solche, die mit der sozialen und kulturellen Herkunft der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu tun haben?<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem durch Zeitzeugenbegegnungen gab es immer wieder interessierte Sch\u00fclerInnen, die die Arbeit in der inzwischen gegr\u00fcndeten Geschichtswerkstatt \u201eZwangsschule f\u00fcr j\u00fcdische Kinder in Freiburg, 1936-1940\u201c unterst\u00fctzt und weitergetragen haben. Dies war total geschlechtsunabh\u00e4ngig. Ihre Motive waren interessant und vielf\u00e4ltig: Eigene Fluchtgeschichten aus Bosnien oder Nordirak und die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Minderheit, in unserem Falle der Schwulen, war in bestimmten F\u00e4llen entscheidend. Ein Sch\u00fcler aus der DDR hatte seine St\u00e4rke in der Archivarbeit. Auch eine T\u00e4tergeschichte in der eigenen Familie war u.a. Impuls f\u00fcr eine intensive Mitarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie war die Reaktion der Kolleginnen und Kollegen? Gab es bei einigen die Stimmung, man solle &#8222;die alten Sachen&#8220; doch ruhen lassen?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberhaupt nicht. Nur Unterst\u00fctzung und Staunen war gegeben, obwohl die Geschichtswerkstatt manchmal einige Abl\u00e4ufe im Unterrichtsgeschehen durcheinander gebracht hat. Eine inzwischen pensionierte Kollegin meinte, dass der Festakt zur Einweihung der Gedenktafel im Jahr 2004 das eindr\u00fccklichste Erlebnis ihrer Schulzeit \u00fcberhaupt war. Es waren 17 \u00dcberlebende aus 6 L\u00e4ndern unserer Einladung im Jahr 2004 gefolgt.<\/p>\n<p>\n<strong>Was war Ihre eigene Motivation f\u00fcr Ihr Engagement?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe als 10-J\u00e4hrige, dann als 16-J\u00e4hrige gesp\u00fcrt, dass Begegnungen aller Sinn des Lebens ist. Dass Begegnungen zwischen Deutschen, Migranten und Zeitzeugen des Nationalsozialismus sehr&nbsp; wichtig, intensiv, ja sogar heilend sein k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich hat meine eigene Familiengeschichte auch in mir den Drang nach Aufarbeitung eingefordert.<\/p>\n<p>\n<strong>Sie haben es geschafft, \u00dcberlebende oder deren Nachkommen zu finden, die in dieser Zwangsschule f\u00fcr j\u00fcdische Kinder unterrichtet worden sind. Wie schwierig haben sich die Recherchen dazu gestaltet und wie sind Sie vorgegangen?<\/strong><\/p>\n<p>Ohne die bedeutsame <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaues_Haus_(Breisach)\">Gedenkst\u00e4tte Blaues Haus in Breisach<\/a> und deren Leiterin Dr. Christiane Walesch-Schneller ist meine Erinnerungsarbeit an der Lessing-Realschule nicht denkbar. Von dort kommt der Hinweis zur vergessenen j\u00fcdischen Schulabteilung. Von dort kommen die ersten drei Namen von ehemaligen j\u00fcdischen Sch\u00fclern. Nach 1 \u00bd Jahren gab es 10 Namen. Das Stadtarchiv hatte Dokumente mit Lehrer-Namen, aber keine Sch\u00fclerliste. Es war m\u00fchsam.<\/p>\n<p>Der Durchbruch gelang nach einem Vortrag in einer liberalen Synagoge in New York City! Frau Walesch-Schneller hatte mich mitgenommen. Die Exil-Zeitschrift der AUFBAU brachte ein Such-Inserat, worauf sich weitere \u00dcberlebende der Zwangsschule meldeten, die wiederum Namen von ehemaligen j\u00fcdischen Klassenkameraden wussten.<\/p>\n<p>2006 konnten wir die Namentafeln mit \u00fcber 60 Namen von j\u00fcdischen Sch\u00fclerInnen und LehrerInnen einweihen.<\/p>\n<p>\n<strong>Hat es \u00f6ffentliche Reaktionen auf Ihre Arbeiten gegeben? Welche sind Ihnen in Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Presse, Radio und TV waren immer flei\u00dfig dabei und haben berichtet. Die wichtigsten Artikel findet man auf unserer Website <a href=\"http:\/\/www.geschichtswerkstatt-fr.de\">www.geschichtswerkstatt-fr.de<\/a><\/p>\n<p>Eine wichtige Veranstaltung fand unter dem Namen statt: DAS SCHWEIGEN BRECHEN. Opfer- und T\u00e4ter-Nachkommen kamen miteinander ins Gespr\u00e4ch!<\/p>\n<p>Bei unserem letzten Gro\u00df-Projekt fuhr ich mit Helfer-Nachkommen und Geretteten-Nachkommen dieses Jahr nach Berlin. <a href=\"https:\/\/www.gedenkstaette-stille-helden.de\/\">Die Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr STILLE HELDEN<\/a> wird als Resultat und Best\u00e4tigung den <a href=\"http:\/\/www.geschichtswerkstatt-fr.de\/de\/schicksale\/ehemalige-juedische-schuelerinnen-und-lehrerinnen\/anneliese-judas-versteckt-in-freiburg\/\">Retter Fritz Schaffner und die gerettete Familie Gustav Judas<\/a> in die Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr Stille Helden mit aufnehmen. Das ist ein sch\u00f6ner Lohn f\u00fcr unsere Arbeit!<\/p>\n<p>Die Stillen Helfer, die selbstlos Verfolgten geholfen haben und sogar ihr eigenes Leben dabei gef\u00e4hrdet haben, sie sind unsere Helden! Ihre Leistung, ihr Mut wurde \u00fcber Jahrzente nicht geb\u00fchrend gew\u00fcrdigt. Und gerade von ihrem mutigen Einsatz f\u00fcr eine bessere Welt, k\u00f6nnen wir f\u00fcr die Zukunft lernen.<\/p>\n<p>\n<strong>Im individuellen Leben, lernen wir aus Erfahrung, um in Zukunft Schwierigkeiten leichter meistern zu k\u00f6nnen. Kann in diesem Sinne Erinnerungskultur auch verstanden werden als ein Beitrag, die gesamtgesellschaftliche Zukunft besser zu gestalten?<\/strong><\/p>\n<p>Unbedingt gilt das Sprichwort: Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!<\/p>\n<p>Das gilt im Privaten als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Die Jugend muss heute verstehen, dass Demokratie und Menschenrechte nichts Selbstverst\u00e4ndliches sind, sondern auch bedroht werden k\u00f6nnen. Sie m\u00fcssen verstehen, dass sie die Demokratie und die Menschenrechte verteidigen und bewahren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Alleine das Wahlrecht ist heute ausgeh\u00f6hlt, da immer weniger junge Menschen w\u00e4hlen gehen. Die Ergebnisse sieht man beim Brexit in UK und bei der j\u00fcngsten Pr\u00e4sidentenwahl in den USA.<\/p>\n<p>\u201eDemokratie bewahren\u201c hei\u00dft aufeinander zugehen, voneinander lernen, Vorurteile \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>\n<strong>Welche konkreten Strategien f\u00fcr die L\u00f6sung von Problemen der Gegenwart w\u00fcrden Sie empfehlen. Welches sind Ihrer Meinung nach die Herausforderungen, mit denen wir heute und in Zukunft konfrontiert sind?<\/strong><\/p>\n<p>Zentral ist die Einsicht, dass aller Sinn des Lebens Begegnung ist!<\/p>\n<p>Ich sehe u.a. zwei gro\u00dfe Herausforderungen.<\/p>\n<p>Die Einkommensschere in Europa geht immer weiter auseinander. Die Reichen haben den Kontakt zur Mittel- und Unterschicht verloren. Das spielt den Populisten in die H\u00e4nde und hat unmenschliche und undemokratische Folgen.<\/p>\n<p>Schon seit Jahrhunderten k\u00f6nnen nationale und globale Interessen nicht mehr getrennt betrachtet werden. Die Fl\u00fcchtlingskrise, die seit 2015 in gro\u00dfem Ma\u00dfe auch Europa erreicht hat, ist u.a. durch ungerechte Handelsbeziehungen Europas mitverschuldet worden.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00fcssen wir helfen und Not lindern, wo wir k\u00f6nnen, und die Fluchtursachen bek\u00e4mpfen. Das gr\u00f6\u00dfte Geschenk f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge ist ein Schulabschluss und eine Berufsausbildung, die die Migranten eventuell auch bef\u00e4higt, wieder in ihr Land zur\u00fcck zu kehren, um dort mitzuhelfen, demokratische und wirtschaftliche Strukturen so aufzubauen, dass die jungen Menschen in Gambia z.B. eine Zukunftsperspektive im eigenen Lande sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sie engagieren sich auch f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.zum.de\/portal\/Erinnerung-sichtbar-machen-80-Jahre-Reichspogromnacht-2018\">Erinnerungswettbewerb der &nbsp;Zentrale f\u00fcr Unterrichtsmedien im Internet e.V.<\/a>&nbsp;Was glauben Sie, wie k\u00f6nnte erreicht werden, dass die Aufmerksamkeit von Schulen und Jugendlichen \u00fcberregional &nbsp;auf das Projekt gerichtet werden k\u00f6nnte?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt immer mehr Gedenkinitiativen und Gedenkst\u00e4tten bundesweit. In diesen Kreisen trifft man auf Lehrerinnen und Lehrer, die die Gedenkarbeit als sehr wichtig empfinden aus zweierlei Gr\u00fcnden:<\/p>\n<p>Die Opfergruppen und deren Nachkommen m\u00fcssen gew\u00fcrdigt werden. Die Traumata auf Opfer und T\u00e4terseite vererben sich weiter. Begegnungen k\u00f6nnen heilsam wirken f\u00fcr alle Beteiligten. Der leider verstorbene Psychologe Dan Baron aus Israel hat zu diesem Prozess auch Pal\u00e4stinenser eingeladen.<\/p>\n<p>Es besteht die unbedingte Verpflichtung f\u00fcr die Zukunft zu lernen. Es gibt so viele Probleme und so viel Zerst\u00f6rungspotential &#8211; und Deutschland ist einer der wichtigsten R\u00fcstungsexporteure weltweit -, sodass wir uns nicht leisten k\u00f6nnen, dass sich die Geschichte in irgendeiner Weise wiederholt.<\/p>\n<p>Wenn wir diese Lehrerinnen und Lehrer \u00fcber die Gedenkst\u00e4tten erreichen, haben wir viel gewonnen.<\/p>\n<p>Die Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung in Baden-W\u00fcrttemberg hat schon zugesagt, \u00fcber das Referat Gedenkst\u00e4tten im kommenden Schuljahr f\u00fcr den Sch\u00fclerwettbewerb Werbung zu machen.<\/p>\n<p>Wenn wir alle 16 Landeszentralen f\u00fcr politische Bildung erreichen, dann erreichen wir auch die interessierten Lehrerinnen und Lehrer \u00fcber die Gedenkst\u00e4tten bundesweit.<\/p>\n<p>Parallel m\u00fcssen wir auch Flyer des Wettbewerbes gezielt an Schulen und Gedenkst\u00e4tten, pers\u00f6nlich per eMail oder per Post verteilen und das Gespr\u00e4ch anbieten. Wobei pers\u00f6nliche Kontakte nat\u00fcrlich am besten sind!<\/p>\n<p>\n<strong>Frau Dienst-Demuth,&nbsp; ich danke Ihnen sehr f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wp-test.zum.de\/wp-content\/uploads\/http:\/\/zum.de\/kff\/reichspogromnacht\/zum.de_kff_reichspogromnacht_Interview_mitFrauDienstDemuth.pdf\">Das Interview als PDF<\/a>&nbsp;| <a href=\"http:\/\/www.geschichtswerkstatt-fr.de\/de\/schicksale\/\">Zur Geschichtswerkstatt<\/a> |&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zum.de\/portal\/Erinnerung-sichtbar-machen-80-Jahre-Reichspogromnacht-2018\">Zum Sch\u00fclerwettbewerb: Erinnerung sichtbar machen:&nbsp;80 JAHRE REICHSPOGROMNACHT 2018<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https%3A%2F%2Fzum-portal.idea-sketch.com%2Fportal%2Ferinnerung-ist-notwendig-der-zukunft-wegen-interview-mit-frau-dienst-demuth%2F\" data-timestamp=\"1642172598\" data-backendurl=\"https:\/\/zum-portal.idea-sketch.com\/portal\/wp-json\/shariff\/v1\/share_counts?\"><div class=\"ShariffHeadline\">Teilen<\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fzum-portal.idea-sketch.com%2Fportal%2Ferinnerung-ist-notwendig-der-zukunft-wegen-interview-mit-frau-dienst-demuth%2F&text=Erinnerung%20ist%20notwendig%2C%20der%20Zukunft%20wegen%3A%20Interview%20mit%20Frau%20Dienst-Demuth\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Mit bemerkenswertem Engagement hat sie die Geschichte ihrer eigenen Schule, an der w\u00e4hrend der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten die Zwangsschule f\u00fcr j\u00fcdische Kinder untergebracht war, aufgearbeitet und den Kontakt mit \u00dcberlebenden hergestellt. Das Interview hat sie unter das Motto gestellt &#8222;Erinnerung ist notwendig, der Zukunft wegen&#8220;. 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